DOG Forum digital

Die Dynamik, mit der die Bedeutung der Digitalisierung für das Gesundheitswesen und damit auch für die Augenheilkunde wächst, ist ungebrochen. Diese Entwicklung birgt viele Chancen, aus ihr ergeben sich aber auch völlig neue Herausforderungen und Fragestellungen für Forschung, Lehre und Krankenversorgung in Klinik und Praxis. 

Die DOG wird sich diesem wichtigen Thema widmen und mit dem Forum digital auch im Rahmen dieses Kongresses einen besonderen Programmschwerpunkt setzen. Mit diesem Programmelement bietet der DOG-Kongress eine Plattform, die sich an Augenärzte und Wissenschaftler, Hersteller diagnostischer Geräte, Softwareanbieter, Unternehmen der pharmazeutischen Industrie und an Start-Ups richtet und die sowohl dem Austausch und dem Diskurs, gleichzeitig aber auch der Vernetzung dienen soll. 

Die Veranstaltungen widmen sich den Chancen, die die Digitalisierung bietet, ohne dabei Herausforderungen des Wandels zu vernachlässigen. Symposien beleuchten die wissenschaft liche Fragestellung der Digitalisierung, während Workshops und Referate sich den praktischen, rechtlichen und tech nischen Aspekten widmen, die sich in diesem Zusammenhang ergeben und ergeben werden. Neben wissenschaft lichem Diskurs und der Vermittlung von Informationen wird es allerdings vor allem auch Raum für den Austausch geben. 

Das Forum digital wird in unmittelbarer Nachbarschaft zur Posterausstellung in Halle 2 eingerichtet. 

Donnerstag, 8. 10., bis Samstag, 10. 10. 2020 

Wissenschaftliche Leitung des Programms DOG Forum digital: 
Nicole Eter (Münster) 
Karsten Kortüm (München)

Donnerstag, 8. 10. 2020

Freitag, 9. 10. 2020

 
dt
Forum Digital 16:45 - 17:15 09.10.2020
Referat
Erste Deutsche Erfahrung KI Diabetesscreening
Die Idee, Maschinen zu konstruieren, die ähnlich wie Menschen durch Erfahrungen lernen, bildet die Grundlage des heute etablierten Gebietes des maschinellen Lernens in der Informatik. Im April 2018 wurde das erste selbständige künstliche Intelligenz-System zur Erkennung der diabetischen Retinopathie in den USA zugelassen - das heißt, es wird eine diagnostische Beurteilung durchgeführt, ohne dass ein Arzt das Bild oder die Ergebnisse interpretieren muss. In unserer Studie zeigte sich hierbei ein robuster technischer und klinischer Arbeitsfluss, der eine zeitnahe Beurteilung der diabetischen Retinopathie erlaubte.
Robert Kromer (Hamburg)
Andreas Stahl, Ärztlicher Direktor (Greifswald)

Samstag, 10. 10. 2020